Das Konzept der Gruppen im Tangocampbasiert sowohl auf der Qualität der Klassen als auch auf den sozialen Aspekten des Festivals. Über mehrere Tage hinweg in ein und derselben Gruppe zu tanzen, gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, andere Paare mit ähnlichem Kenntnisstand besser kennenzulernen. Zudem stärkt es das Gefühl des Zusammenarbeitens innerhalb der Gruppe und ermöglicht eine gegenseitige Bereicherung.
Da die Teilnehmerzahl 16 Paare pro Klasse nicht übersteigen soll und wir auf ein ausgeglichenes Frauen/Männer Verhältnis achten, bieten wir die besten Bedingungen für Lernerfolge in der Gruppe. Wir stimmen unseren Stundenplan auf die spezifischen Bedürfnisse der Gruppe und ihr Kenntnislevel ab. Dabei werden wir von unseren Erfahrungen als Lehrer und Veranstalter, aber auch von der Kritik unserer Schüler und Teilnehmer geführt. Unsere Erfahrungen haben uns gelehrt, dass die verschiedenen Lernlevel unterschiedliche Lehrmethoden benötigen. Mögliche Methoden der Lehrer können sein: pädagogisch vorzugehen, jederzeit ansprechbar zu sein, spaßig, herausfordernd, inspirierend, „schwierig“, wesentlich und kreativ zu sein. Einige Level benötigen tatsächlich nur wenige dieser Methoden und profitieren vom Fehlen der anderen.
Unsere Klassen haben keinen bestimmten Titel. Wir haben bemerkt, dass die Qualität des Unterrichts enorm steigt, wenn die Lehrer ihre Themen und Methoden vollkommen frei an die Bedürfnisse und den Kenntnisstand der Gruppe anpassen können. Auf diese Art und Weise können sich unsere Lehrer spontan – und nicht von etwas, das ein halbes Jahr zurückliegt - inspirieren lassen. Im Sinne der Fairness werden alle Lehrer in möglichst allen Klassen unterrichten. So ist sichergestellt, dass alle Teilnehmer von den unterschiedlichen Lehrern profitieren können.
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